Tarifa

File 356Tarifa ist die südlichste Stadt Spaniens, von der aus man nach Afrika beinahe spucken kann. 14 Kilometer trennen den südlichsten Punkt Europas von dem afrikanischen Kontinent. Allerdings zieht es ganz schön in dieser Meerenge von Gibraltar. Für den Windsurfer ist das natürlich kein Hindernis, eher ein Vergnügen. Die Strände von Tarifa bilden eindeutig eine Windsurfer-Hochburg.

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Der einzige Mittelmeerstrand ist Playa Chica, an der Verbindungsstraße zwischen dem Hafen und der Isla de las Palomas. Er ist gerade mal 100 Meter lang und sicher nicht der Hübscheste. Ganz anders ist da Playa de los Lances - weitläufig, feinsandig und hell breitet er sich vom Ortskern Richtung Nordwesten aus und schmiegt sich irgendwann an einen Pinienhain. Dort findet man dann auch die meisten Campingplätze und Surferhotels. Diese Zone ist allerdings zugleich Naturschutzgebiet. Ein weiterer Strand schließt sich an: Playa de Valdevaqueros ist über 5 Kilometer lang und mit einer Dünenlandschaft übersät - die durch den stetigen Wind konstant anwächst. Auch dieser Strand wird vom Pinienwald begrenzt.

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Der Ort Tarifa hat knapp 18 000 Einwohner und eine hübsche Altstadt, die an der Puerta de Jerez beginnt, dem maurischen Stadttor. Hier warten im Gassengewirr zahlreiche spanische und internationale Lokale auf den hungrigen und durstigen Gast. Auch eine kleine Markthalle lässt sich sehen. Von der Burg Castillo de Guzmán kann man schön aufs Meer blicken - und nach Afrika ...