Strand von Marbella (Costa del Sol)

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Kann ein Strand glänzen? In Marbella ja, da glitzert nicht nur das Meer. Die Strände sind hier sauber und piekfein, die Strandpromenade wird vom Glanz der örtlichen Prominenz erleuchtet und große Teile des insgesamt rund 27 Kilometer langen Strandstreifens werden von glänzenden Boutique-Schaufenstern oder blinkenden Restaurants geziert. Naja, vielleicht ist das ein bisschen übertrieben, aber die Tatsache bleibt: Marbella ist traditionell ein edler Badeort.

Die Strände sind überwiegend feinsandig. Der zentrale Strandabschnitt zwischen dem Sporthafen im Westen und dem Fischerhafen im Osten ist oft sehr voll. Doch zurück zum Glanz: Der goldenste Strand befindet sich in der Nähe des Sporthafens und heißt Cabopino, hier gibt es auch einen FKK-Abschnitt. Lange und schmale Strändchen gibt es Richtung Puerto Banús, einige davon mit Schatten spendenden Bäumen.

An den Stränden von Marbella wird eine Fülle von Sportmöglichkeiten angeboten. Wasserski, Surfen, Segeln, Tauchen und Kanufahren - all das ist in der Nähe der Häfen buchbar. Außerdem gibt es zahlreiche Golf- und Tennisangebote. Die Neun-Loch-Golfanlage La Dama de Noche ist sogar rund um die Uhr bespielbar (Adresse: Camino de Angel - Río Verde).

Hübsch ist die Avenida del Mar, ein Boulevard, der vom Zentrum zum Meer führt und mit Palmen sowie Skulpturen von Salvador Dalí geschmückt ist. Und keine Angst: die Strände sind entgegen möglicher Klischees nicht mit Feriensilos verbaut. Die meisten der hiesigen Urlauber wohnen in Ferienwohnungen, Bungalows oder ... Villen!