Mojácar (Costa de Almería)

File 341Weiße Häuser, in einem Berg übereinander gestapelt, enge Gassen und vielfarbige Blüten in Blumentöpfen ... ist Mojácar an der Küste von Almería etwa ein weißes Dorf, wie es im Bilderbuche steht? Gewissermaßen ja. File 404Die Spuren der Mauren sind noch überall zu sehen; die Lage ist wie in den weißen Dörfern im Gerbirge durchaus spektakulär. Doch es ist ein Badeort - ein ziemlich touristischer. Briten und Deutsche trifft man hier immer an, sei es weil sie hier ihren Sommerurlaub oder ihre Rente verbringen. Aber trotz all der touristischen Infrastruktur, die einfach dazugehört, ist es ein Ort mit Charme, keine Frage. Schließlich wurde er anfangs nur von Aussteigern und Künstlern aufgesucht.

Mojácar Playa, das Strandviertel, ist vollgepackt mit Bars, Restaurants, Clubs und Hotels - es ist lebendig. Wer ganz angenehm und direkt am Strand nächtigen möchte, dem sei das Hotel Parador de Mojácar ans Herz gelegt.

File 401Sehenswert ist die Kirche St. Maria in der Calle Iglesia, an der erkennbar ist, dass sie früher eine arabische Festung war. Bemerkenswert ist, dass Christen, Juden und Muslime hier bis zum 18. Jahrhundert friedlich nebeneinander lebten. Am ersten Wochenende im Juni wird sogar ein Fest der "Mauren und Christen" gefeiert. Der Mirador del Castillo bietet überdies eine fantastische Aussicht auf die Küste. Auffälliges Totem der Stadt ist der "Indalo", ein Strichmännchen, das einen Regenbogen trägt. Entnommen wurde dieses Wahrzeichen einer Höhlenmalerei in Vélez-Blanco.

Sucht man nach ruhigeren Stränden, ist man südlich von Mojácar, in Richtung Cabo de Gata, gut beraten.