Matalascanas (Costa de la Luz)

File 335Matalascanas an der Costa de la Luz ist ein Urlaubsresort, wie es im Buche steht. Im Juli und August tobt hier das Leben; auch an Pfingsten ist dank der nahegelegenen Pilgerstätte El Rocio einiges los. Doch den Rest des Jahres scheinen die Strände und Orte wie ausgestorben. Man kann es so oder so sehen: Einerseits ist Matalascanas ein künstliches Feriengebiet, in alphabetisch geordnete Sektoren aufgeteilt, sehr beliebt bei deutschen Pauschaltouristen. Viele Hotels, Apartments, Sportclubs und einige Villenviertel.

Andererseits können natürlich die vielen Touristen, die im Sommer hierher pilgern, nicht alle irren: Lang ziehen sich die feinen Sandstrände entlang der Küste und das reiche Angebot an Alternativen ist ebenfalls nicht zu verachten. Es gibt einen umweltverträglichen 18-Loch-Golfplatz, einen Reitstall mit Ausrittmöglichkeiten am Strand, einen Park mit schönen Spazierwegen (den Parque Dunar), ein Meeresmuseum sowie einen Nationalpark in der Nähe, in dem geführte Wanderungen angeboten werden: Coto de Donana. Außerdem ragt im Sektor N der Torre Almenara, ein Turm mit kleinem Privatmuseum und Aussichtspunkt, über Matalascanas. Auch der Service lässt - in der Hochsaison jedenfalls - nicht zu wünschen übrig: eine behindertengerechte Strandpromenade, Duschen, Umkleidekabinen, Strandrettung und Wasseraktivitäten. All das stellt natürlich ein großes Plus für Familien dar.

Ein weiteres Urlaubszentrum unweit von hier ist Mazagón. Auch Mazagón zeichnet sich durch ansprechende Strände und renommierte Hotels aus. Wer also einen rundum-versorgt-Urlaub wünscht, mag in dieser Gegend genau richtig sein.