Conil de la Frontera (Costa de la Luz)

File 302Ob Fotografieren an der Steilküste, lange Spaziergänge an ausgedehnten Sandstränden oder Camping im Pinienwald - all das ist möglich in und um Conil de la Frontera. Und obwohl der Badeort beliebt ist, ist er nicht allzu überlaufen.

Die Steilküsten sind im Norden, die langen Sandstrände erstrecken sich nach Süden hin bis zum Cabo de Trafalgar (Kap Trafalgar, hier kämpfte Lord Nelson 1805 gegen die französisch-spanische Flotte). Der Stadtstrand heißt Playa de los Bateles, parallel dazu verläuft eine Promenade. Der Vorteil des Stadtstrands liegt auf der Hand: Es gibt viele Lokale in der Nähe, die Aktivitäten Essen, Trinken und Feiern sind somit zum Greifen nahe. Beliebt ist auch der sich anschließende Strand La Fontanilla, wo sich einige Fischrestaurants tummeln. Östlich vom Kap befindet sich überdies die reizende Steilküste Canos de Meca mit Badegrotten und Wasserfällen. Bei Ebbe ist ein Abstieg zu den hübschen Buchten möglich. Die "Küste des Lichts" macht ihrem Namen hier übrigens alle Ehre: Die Strände bieten herzlich wenig Schatten, dafür überdurchschnittlich viele Sonnenstunden.

File 398In dem zu den Weißen Dörfern gehörenden Fischerort Conil de la Frontera selbst geht es recht verschlafen zu. An Sehenswürdigkeiten gibt es nicht viel. Von der maurischen Festung ist nur noch der Torre Guzmán zu sehen, von der Stadtbefestigung das Tor. Übrigens wird der Badeort gerne von der Jugend aus Sevilla besucht, vor allem im Sommer. Einerseits wird es dann ziemlich voll, aber andererseits kann man so unter Einheimischen weilen. Für die vielen Sprachschüler hier ist das besonders hilfreich.