Naturpark Cabo de Gata-Nijar

File 296Stille. Leere. Einsamkeit. Unberührte Natur. Steilküste. Abgelegene Strände. Braucht es mehr, um diesen wundervollen Naturpark zu beschreiben?

File 365Vielleicht noch ein paar Details. Der Park ist östlich von Almería gelegen und nach dem Cabo de Gata, ursprünglich Cabo de Agata (Achatkap), benannt. Das semiaride Klima bedingt eine für europäische Umstände besondere Vegetation - weshalb dem Naturpark der Status eines Biosphärenreservats zukommt. Der vulkanische Ursprung der Gegend sorgt für eine zerklüftete Bergromantik entlang der Küste sowie im Hinterland, in der Sierra del Cabo de Gata. In den Salinen in der Nähe des Felsenkaps kann man im Sommer Tausende von Flamingos beobachten. Das Ende des Felsenkaps, der südöstlichste Punkt Spaniens, ist mit einem Leuchtturm gekennzeichnet. Die Pflanzenlandschaft mit Agaven, Kakteen und Dattelpalmen ist ein Vorbote des afrikanischen Kontinents.

File 386Zelten ist auf dem Gelände des Naturparks Cabo de Gata-Nijar verboten; für Unterkünfte bieten sich kleine ehemalige Fischerorte an, wie zum Beispiel San José. Von hier aus sind einige schöne Strände wie die Playa del Monsúl oder Playa de los Genoveses leicht zu erreichen. Mit der beeindruckenden Meereswelt kommen hier auch Taucher auf ihre Kosten. Abgeschiedener sind die Fischerorte La Isleta und Las Negras. Je einsamer es jedoch wird, desto einfacher und unbequemer sind Unterkünfte und Infrastruktur. Sehenswert ist zwischen den beiden Fischerorten die ehemalige Goldgräberstadt Rodalquilar. Níjar ist überdies eine größere Ansiedlung im Hinterland des Parks; hier gibt es zuhauf geflochtene Taschen und Körbe, Töpferware sowie handgewebte Flickenteppiche.

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